Endlich ist das zweite Album von „Ad Infinitum“ erschienen. Die Band von der unglaublichen Melissa Bonny hat auf „Chapter II – Legacy“ nochmal einen großen Sprung nach oben gemacht und kann sich mittlerweile mit anderen Symphonic Metal Größen messen. Gesanglich hat Melissa Bonny mittlerweile gewaltig Erfahrung und weiß sowohl bei ihren Growls, als auch beim Klargesang, mit einer fantastischen Stimme zu erzeugen. Auch ihre physische Performance ist absolut beeindruckend. Das neue Album ist enorm rockig, melodisch und episch. Bereits mit „Reinvented“ und „Unstoppable“ haben sich „Ad Infinitum“ in meine Ohren gespielt. Vorallem in „Unstoppable“ legt Melissa Bonny einen tollen, kraftvollen Gesang hin, den man kaum wieder vergessen kann. In „Afterlife“ bekommt man ein episch, düsteres Duett mit Amaranthe Sänger Nils Molin, das wahrlich unter die Haut geht. Abwechselung und einen großen Funken Romantik bringen „Animals“ und das flotte „Into the Night“ mitsich. Das epische „Son of Wallachia“ ist ebenfalls ein Klangerlebnis und ein richtiger Hochgenuss für die Ohren. „Außerdem haben mir auch noch „Your Enemy“ und „Lullaby“ gefallen. Doch es gibt auch ein paar typische Albumtracks, die mich nicht überzeugt haben. „Inferno“, „Haunted“, „Breathe“ und „My Justice, Your Pain“ haben bei mir immer das Gefühl hinterlassen, das etwas entscheidenes fehlt, um ein Feuer zu entfachen. Trotzdem ist das Album mehr als rund genug und hat wirklich großartige Songs dabei, die man auf keinen Fall verpassen sollte. „Chapter II – Legacy“ kann ich somit jedem nur empfehlen, der Symphonic Metal mag.

 
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.