Burning Point – Arsonist of the Soul

Das Ex-Battle Beast Sängerin Nitte Valo nicht mehr bei „Burning Point“ am Mikrofon steht, ist erstmal gewöhnungsbedürftig, trotzdem hat es der Band kaum geschadet. „Burning Point“ spielen wie zu Anfangszeiten nun wieder mit einem männlichen Sänger. Der bis heute noch unbekannte „Luca Sturniolo“ aus Italien macht das gesanglich auch ganz gut, allerdings merkt man ihm auch in den hohen Gesangslagen seine Grenzen an. Wenn wir davon aber mal absehen, kann man den Finnen kaum einen Vorwurf machen. „Arsonist of the Soul“ ist sogar noch etwas flotter und härter unterwegs, als der Vorgänger. Als gutes Beispiel kann man hier „Out of Control“ oder Persona non Grata“ heranführen. Mit „Blast in the Past“, „Rules the Universe“ oder „Hit the Night“ sind auch sehr gute Ohrwürmer dabei. Leider ist der Titeltrack etwas schwach geraten und hätte mehr verdient gehabt. Auch in der zweiten Hälfte sind gute Songs vertreten. Das knackige „Calling“ oder das schnelle „Off the Radar“ mit einigen Abstrichen, weil man an diesem Song am besten hören kann, das die höheren Stimmlagen einfach zuviel für den neuen Sänger sind. Zum Teil hat man das aber auch schon in „Rules the Universe“ bemerken können. Auch in „Running in the Darkness“ fehlt mir einfach irgendwas. Mit „Fire with Fire“ gliedert man sich etwas in die Richtung Melodic Heavy Metal ein, dazu gibt es die Power Metal Ballade „Will I Rise with the Sun“ und mit „Eternal Life“ das Beste der zweiten Hälfte zum Schluss. Ein flotter Ohrwurm der jedoch leider wieder in den kurzen hohen Momenten scheitert. Somit ist die zweite Hälfte leider schon etwas schwächer geraten, als der sonst so starke Beginn des Albums, dennoch bleibt es für mich ein gutes Power Metal Album.

 
Über Sari Louvre 103 Artikel
Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.