Dieses Album hat mich wirklich umgehauen. Die schwedische Symphonic Metal Band „Metalite“ hat ihr drittes Studioalbum „A Virtual World“ veröffentlicht, was ich als ihr bisher bestes betrachte. Das liegt vorallem an der großartigen Sängerin „Erica Ohlsson“, die „Emma Bensing“ bereits nach dem ersten Album „Heroes in Time“ abgelöst hat. „Erica Ohlsson’s“ wahnsinnig gute Stimme und die melodische Kombination der einzelnen Songs, machen „A Virtual World“ meiner Meinung nach zu einem absoluten Symphonic Meisterwerk. Ich habe wirklich selten so ein tolles Album gehört. Hier passt einfach alles zusammen und die Band hat sich nichtmal einen einzigen Aussetzer erlaubt. Ob es nun der Titeltrack „A Virtual World“, die Single „Cloud Connected“, oder das umwerfende „Talisman“ sowie der mega Ohrwurm „Beyond the Horizon“ sein mögen, man hätte hier wirklich alles als Single herausbringen können. Das Album ist einfach randvoll mit Hits. Melodischer Tanzmetall, der aber vorallem auch über die ersten Vier Songs hinaus, weiterhin volle Punktzahl verdient hat. „Erica Ohlsson“ gibt wirklich alles. „The Vampire Song“ ist einfach fantastisch. Er ist zwar etwas langsamer gehalten als die Vorgänger, aber überzeugt mich in seinem kraftvollen Chorus. Flotter gehts weiter mit „We’re Like the Fire“, „Artificial Intelligence“ und „Running.“ Dazu gibt es noch die wunderschöne Ballade „Alone“ und die Hymne „Synchrozided.“ Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist „Peacekeepers“ der einzige Song, der mich nicht zu 100% abholt, aber das ist wirklich nur meckern auf hohem Niveau. „A Virtual World“ ist ein fantastisches Album, das man so schnell nicht aus der Endlosschleife bekommen wird. Bei mir läuft es jedenfalls rauf und runter.

 
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.