Epica – Omega

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„EPICA“ standen ja immer ein bisschen im Schatten von den großen „Nightwish“, dennoch war die Band immer mein absoluter Liebling und Frontfrau Simone Simonis hat mich immer wieder mit ihrer Stimme begeistert. Das letzte Album liegt nun schon 5 Jahre zurück und ich war natürlich sehr gespannt darauf, wie es auf „Omega“ weiter geht. Und tatsächlich stellt sich für mich das neue Album als eines ihrer größten Highlights heraus. „EPICA“ klingen epischer denje und richten ihren Fokus ganz besonders auf ihre Stärken. Mit „Abys Of Time – Countdown to Singularity“ haben sie auch gleich einen bewegenen Song zum Start abgelegt. „Seal of Solomon“, „Gaia“ sowie „Code Of Life“ sind einfach bombastisch gut gelungen. Dazu die großartigen Power Balladen „The Skeleton Key“ und „Rivers“, die mich total in den Bann ziehen. Simone Simonis ist einfach eine fantastische Sängerin. Ich denke das ist auch unbestritten. Das etwas weichere „Freedom – The Wolves Within“ oder das schön knackige „Synergize-Manic Manifest“ können das Niveau auch weiterhin hochhalten. Als Leckerbissen gibt es in ganzen 13 Minuten noch „Kingdom of Heaven, Part III – The Antediluvian Universe“ auf die Ohren. Wo man damit wohl anklopfen mag? Am Ende flacht es zwar doch mit „Twilight Reverie – The Hypnagogic State“ einwenig ab, doch das Finale „Omega-Sovereign Of the Sun Spheres“ gibt wirklich nochmal alles.

Meiner Meinung nach hat die lange Pause für „EPICA“ wirklich gut getan, denn das Ergebnis ist ganz große Klasse und alle Fans dieser Band – wie mich – werden auf „Omega“ voll auf ihre Kosten kommen.

Über Sari Louvre 99 Artikel
Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.