The Dead Daisies – Holy Ground

Als Supergroup bekannt, haben „The Dead Daisies“ schon in vielen Variationen mit so einigen bekannten Namen gespielt, die allesamt nicht mehr dabei sind. Neuester Star in der Riege ist Glen Hughes (Deep Purple) am Mikrofon, der den „Daisies“ einen gewissen Charme verleiht und auch das aktuelle Album „Holy Ground“ zu einem zumindest versierten und zeitgemäßen Hardrock Album macht. Der ganz große Wurf gelingt ihnen aber auch diesmal nicht. Sicherlich hat das Album seine Stärken, lässt aber größtenteils die Nachhaltigkeit vermissen.

„Holy Ground“ beginnt mit dem Titeltrack eigentlich ziemlich knackig, fällt dann aber besonders in der ersten Hälfte, weit ins Mittelmaß zurück. Erst die Heavy Rock Nummer „My Fate“ und das stimmige „Chosen and Justified“ im Mittelteil, bringen „Holy Ground“ wieder auf Kurs. Die zweite Hälfte sieht allerdings kaum besser aus. Hier kann lediglich der Melodic Rocker „30 Days in the Hole“ punkten. Der Rest erweißt sich eher als Album Standard.

Unterm Strich ist auch das zu wenig. „Holy Ground“ bietet maximal 4 – 5 gute Songs und kommt somit nicht über den Durchschnitt hinaus. Nach dem letzten, katastrophalen Cover Unsinn „Locked & Loaded“ ist „Holy Ground“ allerdings ein wahrer Segen. Ob diese Band aber je nochmal deutlicher herausstechen wird, bleibt zu bezweifeln.

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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.