Iron Mask – Master of Masters

„Iron Mask“ aus Belgien sind ja schon fast alte Hasen im Power Metal Bereich. Nun ist ihr siebtes Studioalbum „Master of Masters“ erschienen, welches sich stilisch zwischen „Blind Guardian“ und „Rhapsody“ bewegt. Am Opening „Never Kiss the Ring“ werden Erinnerungen an „Ordan Ogan“ wach und drückt zunächst in eine bestimmte Richtung. Dabei soll es aber nicht bleiben. Schon die nächsten Songs „Tree of the World“ und „Revolution Rise“ warten mit einer guten Portion Metal auf. „Iron Mask“ können aber auch Balladen im 80er Jahre Stil. „One Against All“ ist so eine, die auch lange im Ohr hängen bleibt. Mir hat es vorallem das flotte „Nothing Lasts Forever“ angetan. Der Song ist mit 9 Minuten auch der Längste auf dem Album. „Wild and Lethal“ und das etwas theatralische „Dance with the Beast“ gehen in eine ähnliche Richtung. Mehr davon hätte aber auch nicht geschadet. Stattdessen versucht man sich an theatralischen Halbballaden wie „Mist of Loch Ness“, oder an progressiven Einflüssen beim Titeltrack. Das schnulzige „A Mother Loved Blue“ geht allerdings meiner Meinung nach garnicht und springt zu sehr aus der Reihe. Dafür ist „My One and Only“ noch ganz schön gemacht.

Ich hätte mir mehr Geschwindigkeit gewünscht, die taucht leider nur bedingt auf. Trotzdem haben „Iron Mask“ ein recht gutes Album abgelegt, das im Netz leider oft und zu unrecht verrissen wird.

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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.