Lamb of God – Lamb of God

Wenn „Lamb of God“ auflegen, erklingt das Resultat meist immer mit einer derart gnadenlosen Itensität, als würde ein Godzilla-artiges Berggorrillamännchen, einen Wolkenkratzer penetrieren. Kernige Riffs, fette Growls – „Lamb of God“ eben! Die Metal Monster Morton, Adler, Blythe und co. waren für mich immer DAS Aushängeschild im New Wave of American Metal Konstrukt und das aktuelle Album ballert gewohnt gut. Für eine Selbstbetitelung bringt „Lamb of God“ zwar nichts außergewöhnliches mitsich, bockt aber trotzdem! „Memento Mori“ wirkt schön druckvoll, „Gears“ und „Resurrection Man“ hingegen richtig fett. Die Songs kommen einer audiovisuellen Zerstörung gleich. Ich liebe audiovisuelle Zerstörungen! „New Colossal Hate“ und „On the Hook“ sind Headbangpropellergranaten vom Allerfeinsten, das treibende „Poison“ fetzt und mit „Routes“ gallopiert ein Rudel wilder Dinosaurier durch das Tal. Bei allem Lob können die „Lämmer“ aber nicht immer an der selbst gesetzten Dezibelgrenze kratzen. „Checkmate“ und „Reality Bath“ fehlt es Überzeugungskraft und „Bloodshot Eyes“ klingt zu wiederholt abgespult. Für eine Selbstdarstellung ist „Lamb of God“ wohl zu wenig, aber wenn es nur ordentlich auf die Glocke geben soll, allemal Bombe. I Like!

 
Vince
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Keep Calm and listen to Heavy Metal ...an then released it all in the Moshpit!