Burning Witches – Dance with the Devil

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Ich mag die Witches ja wirklich gern, auch wenn mich ihr zweites Album „Hexenhammer“ leider etwas enttäuscht und Sängerin Seraina Telli kurz danach die Band verlassen hat. Immerhin durfte ich sie noch einmal Live erleben, bevor die traurige Botschaft verkündet wurde, das sie die Band verlassen würde. Seitdem ist nun 1 Jahr vergangen und Laura Guldemond hatte schließlich ihren Platz eingenommen. Trotzdem bin ich positiv an „Dance with the Devil“ heran gengangen und wurde wirklich nicht enttäuscht. Das Album ist wirklich gut geworden und mit Laura hat man einen tollen Ersatz gefunden. Man spürt über die 11 Songs + Intro auch einmal umso mehr, wo die eigentlichen Einflüsse liegen. „Judas Priest“ grüßen eindeutig an allen Ecken und das ist bereits beim ersten Song „Lucid Nightmare“ heraus zu hören. Das ist auch gut so, denn man nähert sich mit dem Album wieder sehr stark dem selbstbetitelten Debüt, was ich wirklich sehr, sehr mag. Der Titeltrack „Dance with the Devil“ geht einfach krachend ins Ohr, aber vorallem „Wings of Steel“ mag ich besonders. Der Song ist für mich das Highlight auf dem Album und die neue Sängerin kann sich voll entfalten. „Six Feet Underground“ gefällt mir von der Kraft die sie in den Song gelegt haben. Düster und richtig schön metallisch laut. Direkt im Gegenzug überraschen die Mädels mit der Ballade „Black Magic“, die sich auch sehr gut hören lässt. Danach wird es aber wieder gewohnt flott und rockig. „Sea of Lies“ macht mit einer wütenden Grundstimmung richtig Radau, aber neu Sängerin Laura findet immer wieder melodische Töne. „The Sisters of Fate“ ist ordentlich knackig mit sehr viel Bass, aber auch ein guter Ohrwurm. „Necronomicon“ und „Threefold Return“ sind düster und groovig gehalten. Sehr gut gefällt mir „The Final Fight“, denn die Hymne profitiert vorallem von der neuen Sängerin und am Ende gibt es noch eine „Manowar“ Cover Version des Klassikers „Battle Hymn.“

Auf dem neuen Album dominieren vorallem die harten und wilden Songs, denn „Dance with the Devil“ ist laut, laut, laut. 🙂 Das dennoch der typische Witches Sound nicht verloren geht, muss man lobend erwähnen. Ich finde sogar, das die Schweizerinnen nochmal ein großes Stück besser geworden sind. Ok, „Hexenhammer“ war ein Konzept Album, das muss nicht immer jedem gefallen, aber hier machen sie wieder alles richtig. „Dance with the Devil“ ist also richtig, richtig stark!

 
Sari Louvre
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.