H.E.A.T. – H.E.A.T. II

Sie lassen die 80er wieder hochleben. Zahlreiche Bands wie „Kissin‘ Dynamite“, „Beast in Black“, „The New Roses“, „Steel Panther“, „John Diva & The Rockets Of Love“, „Battle Beast“ oder eben „H.E.A.T.“ aus Schweden, sprechen eine deutliche Sprache. Die Alte Schule ist wieder moderner denje und die besagte AOR Rock Kapelle hat mal wieder einen knackigen Silberling hingelegt, der ganz im Gegensatz zum Voränger aus dem Jahre 2017, wieder auf ein gescheites Härtemaß und 0 Pop Attitüde setzt. Nach ein Dutzend Alben, ist der Titel natürlich zunächst verwirrend, basiert aber auf die erste Eigenproduktion, seit ihrem Debüt, weshalb die Band mit „H.E.A.T. II“ gerade ihren zweiten Frühling feiert. Und das nicht zu knapp, denn das Album hat vorallem eines: Hits, Hits und nochmal Hits. „Rock Your Body“, „Dangerous Ground“, „Come Clean“, „Victory“, das macht ordentlich Spass, allerdings auch auf Kosten der Abwechselung. „Adrenaline“, „One By One“, „Heaven Must Have Won An Angel“, „Under the Gun“, …alles läuft nach dem gleichen Schema ab. Stadion Power Rock, der nie sonderlich abdriftet. Lediglich „We Are Gods“ bricht etwas mehr in Glam Metal Atmosphären auf und die Ballade „Nothing To Say“ sorgt für Erdung, ansonsten ist „H.E.A.T. II“ ebenso wie schon zu dem damaligen Debüt prall mit Fließband Hits gefüllt. Hier und da kann noch das Schlusslicht „Rise“ etwas neue Aspekte setzen, ansonsten bekommt man bei den Schweden, was man von ihnen erwartet. Fans werden ganz sicher nicht enttäuscht sein.

 
Bob Rock
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.