Lordi – Killection

Welchen Teufel mögen Lordi da wohl wieder geritten haben?! Musikalisch geht es seit Jahren Bergab. Das sich gewaltig etwas ändern musste, war vorauszusehen und ist mit „Killection“ auch massiv vollzogen worden. Leider geht das Album eine ganz schräge Richtung. Das Ding ist ein totaler Kickass an die eigenen Fans, allerdings bleibt es auch fraglich, wen sie damit überhaupt ansprechen wollen, haha! Verrückt! Ständig unterlegt mit Radio Jingles von einem höchstwahrscheinlichen Fake Sender Namens „Radio SCG 10“ haben sie das Album in Drei Kategorien unterteilt. Anfangs bekommt man ja wenigstens noch den Eindruck suggeriert, „Lordi“ hätten sich wirklich mal etwas getraut, doch dieser verpufft so schnell wie Pyrotechnik. „Horror for Hire“ ist ok, ein typischer Lordi Song, „Shake the Baby Silent“ hingegen schlägt derart mit Industrialartigen Blastbeats umsich, das man meinen könnte, Rob Zombie hätte sich unter das Monster Squad gemischt, haha! Richtig geil. Leider enttäuscht der Rest auf ganzer Linie. Im zweiten und auch teilweise dritten Abschnitt, machen „Lordi“ nämlich auf 70er Jahre Disco Torten mit E-Gitarren. Stichwort „Zombimbo.“ UNSÄGLICH!!! Auch Anleihen an „Journey“ („Like a Bee to the Honey“) oder ähnliche Grausamkeiten der 80er Jahre im dritten Abschnitt, sind auf „Killection“ vertreten. Lediglich „Evil“ reißt noch was in alter „Lordi“ Manier heraus, der Rest ist allerhöchstens zum im Kreis kotzen. Zum Glück bin ich kein Fan von „Lordi“, aber die konnten es auch mal besser. Dieses Album bleibt höchstens ein Misterium.

 
Vince
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Keep Calm and listen to Heavy Metal ...an then released it all in the Moshpit!