Thundermother – Live And Loud Tour – Rockpalast Bochum 09.10.2019

Nach den „Burning Witches“ im Februar diesen Jahres, war endlich mal wieder Frauenpower angesagt. Mit „Thundermother“ kam eine Band in die Stadt, die ich auch gerne mal Live sehen wollte. Vorallem jetzt, in der neuen Formation, war es doch sehr interessant zu sehen, wie die neuen Mädels sich auf der Bühne machen. Und wenn Klein-Sari mal eine Band sehen möchte, lassen sich meine Kollegen auch nicht Lumpen.

„Thundermother“ spielten am Mittwoch den 09.10.2019 in der Matrix, genauer gesagt oben im Rockpalast und so oft wie wir da sind, ist der Club ja schon fast ein zweites Zuhause für unsere kleine Redaktion geworden. Im Rockpalast ist vorallem der Balkon ganz schön, weil ich als kleiner Mensch in der Menge doch eher im Sichtfeld eingeschränkt bin, aber von da oben kann man schön die Bühne sehen. Meine beiden Kollegen, Vince und Bob Rock, haben daher gleich nach Einlass die besten Plätze reserviert, so das ich mir in Ruhe noch das Tourshirt am Merchandising Stand kaufen konnte. Während am Anfang kaum Leute da waren, wurde es später aber richtig rappelvoll, was ich mal so garnicht erwartet hätte. Der Abend zog sich aber auch stark in die Länge, weil zwei Vorbands insgesamt eine Stunde spielten und der Umbau mal wieder ewig dauerte.

Jesus Chrüsler Supercar

Zu Anfang starteten die Schweden von „Jesus Chrüsler Supercar.“ Die hatten wir ja schon mal im letzten Jahr als Vorband irgendwo gesehen. Ich mag die Band ja immer noch nicht, aber die Männer hatten sichtlich ihren Spaß an dem Krach. So hatte immerhin jeder etwas von dem Abend.

M.A.R.K. 13

Weiter ging es dann mit der Band „M.A.R.K. 13.“ Die machten auf mich zumindest einen Hörbaren Eindruck, doch insgesamt konnten wir alle Drei mit denen nicht viel anfangen. Sie spielten auch mehr Cover als eigene Songs, was sich aber später daraus erklärte, das die Band ganz frisch geschlüpft war und ihre Demo CD beworben hatte. Diese konnte man mit 5 Songs am Merchandising Stand kaufen, aber die waren einfach nicht mein Fall.

Thundermother

Die Mädels fingen erst spät an. Es war schon 21:30 Uhr am Mittwoch Abend, bevor es überhaupt mit der Hauptband los ging. Dafür konnten „Thundermother“ aber für die schlechten Vorbands voll und ganz entschädigen. Filippa Nässil und ihre neuen Musikerinnen machten wirklich eine tolle Show. „Whatever“, „Cheers“ und „Revival“ waren die ersten Songs. Schön rockig und es floss viel Bier, genau wie bei den Männern. 😉 Stimmlich gefiel mir Guernica Mancini auch wirklich gut. Sie klingt ihrer Vorgängerin ziemlich ähnlich und auch Emlee Johansson und die wieder ganz neue Bassistin Majsan Lindberg haben mich echt überzeugt. Da hat es echt Spaß gemacht, den Vier zuzuschauen und bei jedem Song mitzutanzen. Mit „Racing on Mainstreet“, „Hellevator“ und „It’s Just a Tease“ ging es dann aber erst richtig los. Vorallem auch weil Filippa Nässil bei „Hellevator“ eine riesen Show machte. „Enemy“ war so ziemlich der einzige Song der mir nicht gefallen hatte, dafür habe ich mich über „Follow your Heart“ sehr gefreut. Chillig, etwas Blues und eine fantastische Stimme von Guernica Mancini, die in diesem Song erst so richtig zur Geltung kam. Anschließend wurde es wieder rockig und laut. Mit „Quitter“, „Deal with the Devil“, „Shoot to Kill“ und „FFWF“ ging es weiter. „Quitter“ ist einer meiner Lieblinge vom aktuellen Album. Der Song war Live auch wirklich toll. Die Klassiker gingen natürlich auch richtig gut ab und Filippa legte noch eine coole Posershow bei „Shoot to Kill“ hin. Sie rockte quer durch das Publikum, bis zu uns auf dem Balkon hinauf und wieder zurück. Ganz wie die großen Männer Bands eben. 🙂 Richtig toll war auch die Ballade „Fire in the Rain,“ den Filippa Nässil mit einem langen Solo einleitete. Ich liebe diesen Song einfach. Der ist auch mein absoluter Liebling auf dem aktuellen Album. Zum Schluss rockten die Mädels noch „Give Me Some Lights“, „Thunderous“ und „We Fight For Rock’n’Roll“ und beendeten das Konzert unter lautem Jubel und kaum enden wollende Rufe nach einer Zugabe. Die gab es allerdings nicht mehr. Stattdessen kam die Band noch zum Meet & Greet an den Merch und gab Autogramme oder machte Fotos mit den Fans. Die Chance habe ich natürlich genutzt und bin ganz stolz auf mein Foto mit Filippa und Guernica. =)
Von den Vorbands abgesehen, war es ein echt toller Abend und die neuen Musikerinnen neben Filippa Nässil waren absolute Klasse. Ich war echt begeistert.

Lg Sari

 
Sari Louvre
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.