Freedom Call – M.E.T.A.L.

„Freedom Call“ scheinen eine Lebenslange Metal Party zu feiern. Frohgestimmt, aufgedreht und immer ein absoluter Gute Laune Sound sorgen für unzählige Ohrwürmer in ihrer langen Discographie. Das neue Album das sich einfach mal ganz schlicht „M.E.T.A.L.“ nennt, ist da überhaupt keine Ausnahme. „Freedom Call“ klingen einfach wie immer und haben nichts von ihrer Suchtgefahr eingebüßt. Außerdem haben sie einwenig an ihrem braven Image gefeilt und sich selbst ein kleinwenig mehr Härte verpasst. Ich finde das ist ihnen auch gelungen, ohne das sich der typische Sound großartig verändert hätte oder die gute Stimmung verloren gegangen wäre. Los geht es mit „111 – The Number of the Angels“ und „Spirit of Daedalus“, welche einfach total typisch für diese Band sind. Der Album Titeltrack „M.E.T.A.L“ ist eine schöne Hymne ans Genre geworden und ein bisschen feiert sich die Band darin auch selbst. „Sail Away“ geht ausnahmsweise mal in eine andere, leicht düstere Richtung. Hier merkt man auch deutlich, das „Freedom Call“ etwas angezogen haben. Das ist ebenso bei „Fly with Us“ oder „Days of Glory“ der Fall, aber hier hat man auch noch für die Band ungewöhnlich viel Tempo herein gebracht, was aber meiner Meinung nach echt gut funktioniert. Tanzbare Ohrwürmer sind „The Ace of the Unicorn“ und „One Step Into Wonderland“ geworden. Die gefallen mir richtig, richtig gut. Am Ende bleibt es etwas Geschmackssache. „Wheel of Time“ ist mir nämlich etwas zu überdreht und bei „Ronin“ gefällt mir nur die Melodie. „Sole Survivor“ hat mir da wieder etwas besser gefallen, aber kann mit dem tollen Rest wie ich finde, nicht mithalten. Trotzdem kann eigentlich garnicht meckern.

Immer schön positiv und knackig. „M.E.T.A.L“ ist ein richtig gutes Album von „Freedom Call“, das einfach durchgängig gute Stimmung hinterlässt. Mir macht es einen riesen Spaß.

 
Sari Louvre
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.