Vulture – Ghastly Waves & Battered Graves

Die Speed Metal Fraktion „Vulture“ kommt nicht nur aus unserem heimischen Sektor NRW, sondern hat sich vorallem die 80er Jahre auf das Gaspedal gezimmert. In ihrem zweiten Album „Ghastly Waves & Battered Graves“ kommen Freunde der alten Schule so richtig auf ihre Kosten. Es bleibt lediglich die Frage: Ist das noch Speed Metal oder haben „Vulture“ eine gehörige Portion Thrash mit obendrauf gepackt? Für meinen Teil ist da ganz klar ein Mix zu erkennen und der pfeffert ordentlich durch die Gehörgänge! Hammerharte Drums, wildes Solo Gefrickel und wildes Gekreische. In dieser Band treffen eindeutig Metallica auf Enforcer! Das aktuelle Album bietet reichlich Material aus der Richtung und ist durchgehend auch gelungen. Bereits die ersten Drei Titel hauen mich richtig aus der Kerfte! Der Einstieg mit „Fed to Sharks“ und die Wellenbrecher „The Garotte“, sowie „B.T.B. (Beyond the Blade) befördern jeden Metalhead in eine andere Welt. Die ganze Platte knallt schon ordentlich und der Titeltrack legt da nochmal richtig Holz aufs Feuer. „Ghastly Waves“ wummert in bester Manowar Tradition! „Dewer’s Hollow“ ist schlicht und nicht anspruchsvoll. Bestens geeeignet, wenn man auch nur mal Krach will. Dafür haben sie sich in „Tyrantula“ mit massig Gefrickel revangiert und übertreiben damit auch noch maßlos. Extrem Speed Tachometer Ungeheuer haha. „Stainless Glare“ ist wuchtig und sehr melodisch, also Fuß vom Gaspedal und schön Heavy. Absolut Großartig finde ich „Murderous Milita.“ Das ist einer der Songs, die einem echt den Allerwertesten aufreißen Freunde! Nur das Thin Lizzy Cover „Killer on the Loose“ hätte es nicht gebraucht, funkt aber dennoch solide.

„Vulture“ gehört auf den Merkzettel. Underground Metal vom Feinsten und absolute Kaufempfehlung vom Metalpropeller Vince. I Like!

 
Vince
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Keep Calm and listen to Heavy Metal ...an then released it all in the Moshpit!