Enforcer – Zenith

Bisher hatte man sich eigentlich auf jede Veröffentlichung der Schweden von Enforcer gefreut. Mit „Zenith“ hat sich das nun geändert, denn das Album ist für mich ein herber Rückschlag. Zu experimentell versauen sich die Speed Metaller ihren eigenen Stil, indem sie sich fast nie treu bleiben und alles mögliche zusammen würfeln. Von klassischen Metal, bishin zu AOR (WTF!?) beginnt eine 10 Track-lastige Irrfahrt, Stilfremder Absonderlichkeiten. Ist ja furchtbar! That fuckin‘ shit drives me crazy, haha! Ganz im ernst Leute, von Enforcer erwartet man Speed Metal in Perfektion und kein Rumgesülze. Das kann doch nicht euer ernst sein?! Haha. Ich bin echt etwas geschockt. Doch mal der Reihe nach. Der Vince analysiert:

Die Songs „Die for the Devil“, „Zenith of the Black Sun“ und „The End of a Universe“ bewegen sich im klassischen Heavy Bereich. Auf jedem anderen Heavy Album, gehen die klar, aber für Enforcer einfach to lame. „Regrets“ zieht mir allerdings die Socken aus! Eine AOR Ballade, seid ihr noch zu retten?? Da weiß man garnicht, ob man lachen oder weinen soll. „Ode to Death“ ist ebenfalls zum weglaufen. Leute, Metal!!! Die teilweise poplastigen „Sail on“, „One Thousand Years of Darkness“ und „Forever We Workship the Dark“ empfinde ich ebenfalls hart an der Schmerzgrenze. Das ist AOR Genudel in Perfektion und gehört in den Papierkorb. Haha! Lediglich mit „Searching for You“ und „Thunder and Hell“, haben es mal zwei Speed Metal Songs auf die Platte geschafft, die sich auch wirklich nach Enforcer anhören. Allerdings können die Schweden auch das wesentlich besser.

Was für eine Enttäuschung. Wir sind doch hier nicht bei „Journey“ und Konsorten. Darauf brauche ich erstmal ein Maß Bier und eine Runde „Soulfly“, um von diesem Quatsch wieder herunter zu kommen. „Zenith“, nein Danke!

Vince
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Keep Calm and listen to Heavy Metal ...an then released it all in the Moshpit!