D’artagnan – In jener Nacht

Da sind sie wieder, die Musketiere von Dartagnan. „In jener Nacht“ ist das dritte Album von Ben Metzner und seinen Jungs, die nebenbei ja auch bei „Feuerschwanz“ musizieren. Die Drei haben sich auf ihrem neuen Album selbst übertroffen. „Verehrt und Verdammt“ wirkte auf mich ja einwenig so, als hätten sie die meiste Energie schon hauptsächtlich auf „Seit an Seit“ verbraucht, doch „In jener Nacht“ ist wirklich beeindruckend geworden. Alle 14 Songs sind totale Ohrwürmer, so das es mir wirklich schwer fällt, da etwas bestimmtes anzusprechen. Man könnte allerdings etwas bemängeln, das sich alles ziemlich ähnlich klingt und man keine gravierende Abwechselung bekommt. Das ist aber auch ok, denn mich hat es nicht im geringsten gestört und der Erfolg der Band, gibt ihnen recht. Meiner Meinung nach sind „Dartagnan“ ja jetzt schon bekannter als „Feuerschwanz.“ Die Musik der Musketiere ist aber auch wesentlich Charttauglicher, da man hier auf keine schlüpfrigen Texte baut. 😉 Außerdem haben die Drei Erlangener da auch eine neue Niesche entdeckt, denn Musketierrock spielte bis dato noch keine Band. Ansonsten ist wirklich alles dabei, was spaß bereitet. Flotte Hymnen („Flucht nach vorn“, „In jener Nacht“), schwungvoll und tanzbare Hits („Einer für alle für ein'“, „Chanson de Roland“) romantische Balladen („Endlich frei“, „Entfache mein Feuer“) und total Energiegeladene Sausen („Die Welt in der wir leben“, „Wallenstein“).

Meiner Meinung nach ist „In Jener Nacht“ das bisher stärkste Album von „Dartagnan“, die sich musikalisch mal so richtig austoben. Da können wir ja uns ja in Zukunft noch auf so einiges von der Band freuen. 🙂

 
Sari Louvre
Über Sari Louvre 68 Artikel
Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.