Iron Fire – Beyond the Void

Die Dänen von Iron Fire, haben vor knapp 20 Jahren mal wirklich gut angefangen. Das Debüt „Thunderstorm“ anno 2000, war ein hoffnungsvoller Power & True Metal Kracher, den ich auch heute noch sehr schätze. Diese Qualität haben sie bis heute nie wieder erreicht, was vorallem auch an dem ständigen experimentieren der Band selber liegt. Vom Power Metal sind sie schon lange weg und die eigene Musik wurde über die Jahre hinweg immer bedeutungsloser. Mutiert zu einer schlichten Metal Band, überzeugt mich auch Studio Album Nr. 9 nur geringfügig. „Beyond the Void“ schließt dort an, was man von Iron Fire mittlerweile gewohnt ist. Alles schon mal gehört und selten mal etwas herausstechendes, vorallem weit weit weg von ihren starken Anfängen. Zwar ist das aktuelle Album alles andere als schlecht, aber nicht gerade das, was ich von der Band erwarte. Als Anspieltipps seien „Bones and Gasoline“, „Old Habits Die Hard“, „Judgement Day“ und eventuell noch „Cold Chains of the North“ genannt. Der Rest ist auf gut Deutsch gesagt, einfach Mist! Selbst die genannten Highlights auf „Beyond the Void“, sind nicht sonderlich nachhaltig, so das ich insgesamt auch weiterhin dafür plädiere, den Heavy Metal, anderen Bands zu überlassen, um sich endlich wieder auf anfängliche Stärken zu besinnen. Der Power & True Metal Stil lag den Dänen deutlich besser.

Unterm Strich also nichts neues. Alles wie immer in Kopenhagen. Unseren Lesern empfehle ich daher weiterhin das Debüt „Thunderstorm“, und rate von den restlichen Werken ab.

The Count
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.