Mad Max – 35

Bei Mad Max handelt es sich um eine typische 80er Jahre Melodic Metal Band aus Münster, die mit ihrem aktuellen Album „35“ gerade ihr ebenso langes Bestehen feiert. Doch als Jubiläumsalbum finde ich das Album zu durchwachsen. „35“ beginnt wirklich sehr stark mit dem flotten Intro „The Hutch“ und den zwei starken Hymnen „Running to Paradise“ und „Beat of the Heart“, fällt dann aber zunehmend immer schwächer aus. Mit „Snowdance“, „Already Gone“ und „False Freedom“ kann ich persönlich garnichts anfangen. Auch gefällt mir die Ballade „Rocky Road“ nicht. Mit „D.A.M.N.“ tue ich mich ebenfalls einwenig schwer, obwohl der Song wirklich noch zu den besseren auf dem Album zählt. „Thirty 5“ hingegen finde stark, auch wenn es trotzdem nicht an die ersten beiden Songs des Albums heran kommt. „Goodbye to you“ ist zwar schön rockig, überzeugt mich aber auch nicht großartig. Zum Schluss gibt es mit „Paris is Burning“ noch ein Dokken Cover, was ich aber auch nicht sonderlich für gut befunden habe. Da haben „Mad Max“ schon mal bessere Cover hingelegt. Ob diese Version also sinnvoll war, muss jeder selbst entscheiden.

So sehr ich die Band auch mag, die alleine schon sympathisch ist, weil sie aus meiner alten Heimat stammt, kann ich „35“ leider nur als mittelmäßig bewerten. Ein starker Beginn und dann fast nur noch Durchschnitt. Eine Kaufempfehlung würde ich daher nicht geben, aber man sollte sich als Einsteiger auch nicht beirren lassen. Die Band hat wirklich viel bessere Alben vorzuweisen, als dieses hier. Hört euch als definitiv mal die älteren Sachen an.

Sari Louvre
Über Sari Louvre 20 Artikel
Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.

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