John Diva & The Rockets of Love – Mama said Rock is Dead

Bands, welche die goldenen 80er Jahre wieder aufleben lassen, gibt es mittlerweile so einige, doch keine wirkt meiner Meinung nach so authentisch wie John Diva & The Rockets of Love. Angefangen als 80’s Revival Band ließen sie einige der größten Hits von damals, die John Diva selbst mitgeschrieben hatte, Live wieder aufleben. Nachdem das Ergebnis so gut ankam, merkten die Rockets auch schnell, das da noch mehr drin wäre. Und so kam es, das der einstige Kult Song Writer John Diva anfing, mit seiner Band auch eigene Songs zu schreiben. Und mal ehrlich, wer solche Titel wie „Poison“, „Here I Go Again“, „Livin‘ on a Prayer“ und vieles mehr für die damaligen Künstler geschaffen hat, kann das doch sicher auch heute noch wiederholen oder? Und siehe da, die Band hat es wirklich geschafft. Ihr Debüt Album „Mama said Rock is Dead“ wäre vor 35 Jahren mit Sicherheit ein Chartsstürmer geworden, denn sie haben mittlerweile so einige Songs auf dem Buckel, die sich damals Problemlos in die lange Liste der Superhits eingereiht hätten. Das Album hat 12 Titel zu bieten, die komplett in eine andere Zeit gehören. So geht es mit einem Peitschenknall und dem Kracher „Whiplash“ gleich ordentlich rockig und melodisch zur Sache. Die Single „Lolita“ machte ja vorab schon Lust auf mehr und gefällt mir auch immer besser. Kaum zu glauben, das wir wirklich das Jahr 2019 haben, wenn man diesen Song hört. Nicht ganz so flott, aber verdammt retro geht es mit „Rock’n’Roll Heaven“ weiter. Das Lied erinnert mich stark an alte Bon Jovi und Aerosmith Songs. Allerdings sind John Diva & The Rockets of Love dann doch nochmal deutlich härter, als die alten Helden. „Wild Life“ hätte auch von Whitesnake stammen können. Auch der vierte Song kommt einer Hymne gleich, der mir im Übrigen auch am Besten von allen gefällt. „Blinded“ hingegen ist eher ein Album Track, aber auch nicht wirklich schlecht. Er kommt nur erstmalig nicht an die ersten Vier heran. „Dance Dirty“ gefällt mir da wieder wesentlich besser. Mit „Just a Night Away“ haben sie eine tolle Ballade geschrieben, die mich ebenfalls an diverse Songs von damals erinnert und auch „Fire Eyes“ ist gelungen. Danach folgt mit „Get It On“ eine weitere Hymne, welche die Glam Zeit richtig aufleben lässt. Dieser Ohrwurm will so schnell nicht wieder aus den Ohren heraus. Weiter geht es mit „Long Legs in Leggins.“ Der Song ist wieder schön rockig und atmet ein weiteres mal die alte Zeit. Mit „Toxic“ tue ich mich allerdings ein bisschen schwer, weil der Chorus meiner Meinung nach nicht so zündet. Dafür ist die eigene Band Hymne „Rocket of Love“ wieder ein echter Ohrenfang.

Es ist wirklich unglaublich wie sehr die Band auch in ihren eigenen Songs, die 80’s eingefangen und in die heutige Zeit wieder gegeben haben. „Mama said Rock is Dead“ ist eine fast makelose Zeitreise die ich jedem nur empfehlen kann. 1 – 2 Songs haben nicht ganz so die große Klasse, aber die muss es ja auch geben. Das Gesamtpaket ist aber wirklich großartig und wird so schnell sicher nicht aus dem Player verschwinden.

Sari Louvre
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.

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