Powerwolf – Metallum Nostrum

Nein hier handelt es sich nicht um ein aktuelles Album meiner Lieblinge aus dem Wolfsrudel. Dieses Coveralbum war bereits 2015 auf dem Mediabook von „Blessed & Possed“ als Bonus CD veröffentlicht worden und wurde jetzt noch einmal seperat auf den Markt gebracht. Ich finde das etwas schwach. Das Mediabook gibt es natürlich mittlerweile nicht mehr, aber die knapp 4 Jahre spätere Veröffentlichung, nun mehr als seperates Album, stößt mir dann doch etwas sauer auf. Das hätte man ja auch gleich machen können, nachdem das Mediabook vergriffen war. Das ist aber natürlich nur meine Meinung. Ansonsten gibt es nämlich recht wenig an „Metallum Nostrum“ auszusetzen. Es ist zwar nur ein Coveralbum, aber ein sehr gutes wie ich finde. Die Wölfe haben jedem Song zu einem wahren Powerwolf Fest gemacht, so das man zu meist den Eindruck gewinnt, das sie aus eigener Feder stammen. Es ist wirklich interessant so manche Songs unter dem Banner von Powerwolf zu hören. Man hat sich auch hier richtig mühe gegeben, wie man es von der Band gewohnt ist und das obwohl dieses (meist schlechte) Covern gerade sehr modern geworden ist. Und ich sage das nicht nur, weil ich großer Fan von Powerwolf bin, sondern auch, weil ganz viel Liebe dahinter steckt. Wenn man mal auf die Playlist schaut, wird einem auch direkt wieder das schon 1000 mal gecoverte „Out in the Fields“ von Gary Moore auffallen. Zuletzt haben den Song schon meine anderen Lieblinge von Mono Inc. gecovert. Trotzdem muss ich sagen, das die Version von Powerwolf viel viel besser geworden ist. Sie gefällt mir sogar sehr. Außerdem gibt es noch tolle Impressionen von Judas Priest, („Touch of Evil“ und „Nightcrawler“), Running Wild („Conquistadores“), „Chroming Rose („Power and Glory“), Black Sabbath („Headless Cross“) und Amon Amarth („Gods of War Arise“). Besonders letzteres hat mir super gefallen, da ich Death Metal ohnehin nicht mag und Attila Dorns wunderbare Stimme, diesen Song echt großartig macht. Nicht so sehr gelungen finde ich Ozzy Osbournes „Shoot in the Dark“ und „Edge of Thorns“ von Savatage. Vorallem aber „The Evil That Men Do“ von Iron Maiden. Das Cover hebt sich nur sehr wenig vom Original ab und allgemein sollte man Iron Maiden überhaupt nicht covern.

Also wer das Mediabook von „Blessed & Possed“ damals verpasst hat und von Powerwolf nicht genug bekommen kann, der kann sich „Metallum Nostrum“ ruhig kaufen. Cover bleiben aber auch Geschmackssache und wer generell nichts damit anfangen kann, sollte die CD lieber meiden. Ich finde aber schon, das Powerwolf die meisten Songs würdig zu ihr Eigen gemacht haben. Am Ende entscheidet ihr selbst, was euch gefällt.

Sari Louvre
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Manchmal musst du das Chaos nur ein bisschen schütteln, um ein Wunder daraus zu machen.

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