Metal Inquisitor – Panopticon

Schörkeloser Heavy Metal aus Koblenz! Ganze 5 Jahre haben sich Metal Inquisitor für das neue Album „Panopticum“ Zeit gelassen. Stilisch wie gehabt, steht das ganze unter dem Einfluss von großen Namen wie Iron Maiden, Judas Priest oder Saxon. Eine Bunte Mischung aus guter, alter New Wave of British Heavy Metal Tradition also. Nix mit Einheitsbrei oder Plastikproduktion. Metal Inquisitor haben keine Zeit für Kirmes Metal und zeigen eben jenem nur den gerockten Mittelfinger. Fuck off and Kick Ass. Da werden im Sound auch keinerlei Kompromisse gemacht, so das der klassische und zeitlose Metal immer noch am Leben ist. Mit insgesamt 9 Songs, kommt man auch der damals herkömmlichen Track Anzahl entgegen. Mehr sind auch nicht nötig. Wenn man sich aktuelle Scheiben anschaut, wo teilweise 13 – 16 Songs zum heutigen Standart zählen, ist i.d.R. auch die Hälfte für die Tonne. Das weniger im Grunde mehr ist, wusste man damals eben noch zu schätzen und genau daran identifizieren sich die Koblenzer Metaller durch und durch. Von diesen – ich nenne sie immer gerne „Neo Retro Metal Bands“, sind in der letzten Zeit eine ganze Reihe entstanden, doch nur wenige davon spielen zu 100% Old School. Ein Faktor der einerseits für Metal Inquisitor spricht, jene andererseits aber auch einwenig auf eine gewisse Fanbase reduziert. Meiner Meinung nach, lässt sich „Panopticum“ aber ausnahmslos jedem Metal Fan empfehlen. Enttäuschung kann sich da kaum breit machen, ansonsten ist man eben nicht trve. 😉

Unterm Strich eine Vollblut Oldschool Metal Granate, die von Anfang bis Ende gefällt. Daher lohnt es sich auch garnicht, einzelne Songs mal kurz durch zu sprechen, denn die fetzen allesamt in traditioneller Manier. Mit Retro Metal wie Metal Inquisitor in spielen, kann man einfach nichts falsch machen. Schön das es auch heute noch solche Bands gibt.

The Count
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.

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