Venom – Storm the Gates

Entweder man hasst sie, oder man liebt sie. Venom haben sich per se über Geschwindigkeit und Gerumpel definiert. Einen wirklichen Klang hatte deren Schaffen zwar nie, trotzdem spielt die Band einen Stil, den ich gut und gerne auch als „Kultscheiße“ bezeichne, hehe. Also im eigentlichen so schlecht, das es schon wieder geil ist. Das aktuelle Album „Storm the Gates“ habe ich aktuell vor mir liegen, in dem es laut Cronos zu den Wurzeln zurück gehen soll, ohne altbacken zu klingen. Eine klare Missionsvorgabe die gut gelungen ist.

„I Dark Lord“, „Suffering Dictates“ oder „The Mighty have Fallen“ scheppern mit dem Charme einer zerstörerischen Dampfwalze durch die Ohren, das es eine wahre Freude ist. Vorallem „Over My Dead Body“ knarzt an allen Ecken und Enden und lässt Trommelfelder schlackern. Zwar haben sich mit dem öden „Destroyer“ oder dem stumpfen „Beaten To A Pulp“ auch einige Langweiler auf das Album geschlichen und vom Titeltrack hätte ich auch mehr erwartet, aber geschenkt! Dagegen beschallen „100 Miles to Hell“ und „Dark Night (Of the Soul)“ mit ordentlich brummender Bassline, sowie das druckvolle „Immortal“, was auch nochmal die volle Breitseite liefert.

Ein 13 Titel starkes Venom Album, das überwiegend genau das macht, was es soll. Knüppelhartes Geschwindigkeitsübertretungsgerumpel, gepaart mit dem Organ eines Cronos, der immer noch unverschlissen klingt, wie die leibhaftige Voice of Hell. Da kann man nicht viel falsch machen, wenn man auf diese Art Scheiße steht. Genau mein Ding, genau mein Humor!

Tracklist:

1. Bring out Your Dead
2. Notorious
3. I Dark Lord
4. 100 Miles to Hell
5. Dark Night (Of the Soul)
6. Beaten to a Pulp
7. Destroyer
8. The Mighty Have Fallen
9. Over My Dead Body
10. Suffering Dictates
11. We the Loud
12. Immortal
13. Storm the Gates

 

 
Vince
Über Vince 56 Artikel
Keep Calm and listen to Heavy Metal ...an then released it all in the Moshpit!

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