Burning Witches – Hexenhammer

Erst im letzten Jahr kam das selbstbetitelte Debüt Album der Burning Witches heraus. Ein Album das ich im Female Metal Bereich wirklich sehr weit oben ansiedeln würde. Nun habe ich schon 1 Jahr später den Nachfolger „Hexenhammer“ vorliegen und was soll ich sagen? Es kam vielleicht zu früh? Wirklich anknüpfen an das vorherige Album können die 5 Damen jedenfalls nicht. Im großen und ganzen hat mich „Hexenhammer“ auch ziemlich enttäuscht. Die meisten Songs wirken so runtergespult, als wenn man einfach nur flott etwas nachlegen wollte und die Qualität eher zweitrangig war. Das merkt man auch direkt deutlich zu Beginn wie ich finde. „Executed“ und „Open your Mind“ sind total Ideenlos und „Lords of War“ überzeugt mich nur halbwegs, weil der Song ruhig etwas lauter hätte sein können. Die ruhige Ballade „Don’t cry my Tears“ ist zwar ok, aber irgendwie passt sie doch nicht so ganz in das Konzept der Witches. „Maiden of Steel“ und „Dead Ender“ gleichen sich so ziemlich wie ein Ei dem Anderen. Ein stumpfes Geknüppel, was sie eigentlich auch besser können. Der Titeltrack „Hexenhammer“ ist gleich auch der längste Song des Albums und macht wenigstens einwenig Hoffnung. Der Song ist endlich mal gelungen und schön wuchtig. „Possession“ erinnert mich an diverse Songs vom ersten Album und hat irgendwo so einen Judas Priest Touch. Ist zwar recht flott, aber auch nichts besonderes. „Man Eater“ finde ich genauso langweilig wie schon „Maiden of Steel“ und ein „Holy Diver“ Cover reißt es dann auch nicht mehr heraus. Das war eher überflüssig als hilfreich. Dann gibt es noch zwei Bonus Tracks. Zum Einen „Don’t cry my Tears“ in der Acoustic Version. Da mir nichtmal die normale Version zugesagt hat, konnte mich auch diese nicht überzeugen. Zum Anderen der Song „Self Sacrifice“, der insgesamt auch den Rest des Albums wiederspiegelt.

Für mich ist Hexenhammer eine totale Enttäuschung. Das Album kam viel zu schnell hinterher und das hört man auch. Kaum Kreativität und meist nur uninspiriertes Geknüppel. Bis auf den Titeltrack kann man das Album ziemlich vergessen und das ist echt schade. Ich hoffe mal, das die Band sich in Zukunft wieder mehr auf ihre Stärken besinnt, anstatt auf Massenware zu setzen.

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