Judicator – The Last Emperor

Also Judicator ist wirklich mal eine Band, die mich stark an Blind Guardian erinnert. Den Sound haben sie jedenfalls sehr nah dran angelehnt und genau deswegen gefällt mir „The Last Emperor“ auch so gut. Es ist mittlerweile das 4te Album der Power Metal Band aus den Vereinigten Staaten und bietet einen melodisch harten Hymnen Mix, der eigentlich keine Wünsche offen lassen sollte. Ja, nicht nur ihr da draußen lernt bei uns immer wieder neue Musik kennen, sondern auch der Schreiberling. 🙂

„Take Up your Cross“ z.B. ist einer dieser Songs, wo Hansi Kürsch ganz doll an die Tür klopft. Die Ähnlichkeit zu Blind Guardian ist schon verblüffend, aber trotzdem sind Judicator viel mehr als eine reine Kopie, weil die Musik auch sehr vielseitig ist und sich noch viel mehrerer Stile bedient. „Raining Gold“ hingegen geht mehr in Richtung Judas Priest und ist nicht ganz so meins. Das ist aber auch garnicht schlimm, dafür gibt es genug andere Songs, die mir besser gefallen. „The Queen of all Cities“ ist wieder so einer. Das längste Lied des Albums mit knapp über 9 Minuten Laufzeit ist wahrlich ein Spektakel und sehr abwechselungsreich gehalten. Bei „Spiritual Treason“ hat man sogar einen feinen Hauch von Dragonforce mit einfließen lassen, oder das sich erst langsam aufbauende „It Falls To Jerusalem“, was ich auch sehr interessant finde. Gelungen ist für mich auch der letzte Song „King of Rome.“ Melodisch und schön laut. Lediglich „Antioch“ und „Nothing but Blood“ haben mir garnicht gefallen. „Raining Gold“ hingegen war mir einfach nicht melodisch genug, aber das bleibt Geschmackssache.

Judicator ist eine Band, die ich mir auf jeden Fall näher anschauen werde. Das neue Album „The Last Emperor“ ist wirklich gut und ich bin sehr gespannt auf den Rest. Zumindest kann ich dieses Album uneingeschränkt empfehlen.

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