Majesty – Rebels

Die deutschen Power & True Metaller von Majesty galten einst immer zurecht als Manowar Klon, dennoch meiner Meinung nach nie so schlecht wie sie größtenteils gemacht wurden. Nun kündigte die Band mit einem selbstironischen „Majesty 2.0“ musikalisches Neuland an und diese Weiterentwicklung hat es derbe in sich. Das aktuelle Album „Rebels“ wirkt relativ frisch, inspirierter und sehr variantenreich. Die Mannen haben sich hier ordentlich was aus der Jacke gerockt und die Band nochmal wahrlich auf ein ganz neues Level katapultiert. So eigenständig wie aktuell, klangen Majesty nämlich noch nie.
Sei es die mit Keyboard Sequenzen, dominierten Songs – der melodische Stampfer „Die Like Kings“, die Hymne „Rebels of our Time“, sowie „Heroes in the Night“ oder aber die wahren Metal Kracher, „YOLO HM“, „The Final War“, „Fireheart“, das schon fast epische „Iron Hill“ und natürlich der wuchtige Abschluss „Fighting Till the End“. Absolut jeder Song sticht für sich heraus und geht völlig ins Ohr!
Geringfügig geerdet wird die Platte durch die Ballade „Across the Lightning“, ansonsten wummert es hier mit voller Power und gewaltiger Trueness. Einzig schwacher Song ist „Running for Salvation“, der aber in diesem Meisterwerk garnicht weiter auffällt.

Unterm Strich ein wahnsinnig gutes Album was „Majesty 2.0“ da abgelegt haben und mächtig Laune macht. (Unbedingt im Auto hören!) Spätestens jetzt sollten Majesty auch als eine richtig starke Band und nicht nur als Manowar Klon in die Geschichte eingehen.

 
Bob Rock
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.

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