Caliban – Elements

Die Metalcore Maschine aus Hattingen sind zweifelsfrei ordentliche Musiker und wenn „Caliban“ einmal loslegen, rieselt der Putz von der Decke! Das neue Album „Elements“ ist deutlich“ besser als sein Vorgänger „Gravitiy.“ Das liegt vorallem an der Tatsache, das sie sich wieder mehr auf melodischen Gesang einlassen. Allgemein haben „Caliban“ aber wie fast alle ihre Band Kollegen ein Problem. Der Grund liegt leider eindeutig daran, das sie sich einem Genre verschrieben haben, das sich sehr schnell totgenudelt hat. Growl, Träller, Growl. Das ist nunmal sehr eintönig und vorhersehbar. Im Metalcore Bereich gibt es kaum etwas darüber hinaus, weshalb auch u.a. das Gerne sehr umstritten ist. Allerdings muss man fairerweise sagen, das sich der typische Death Metal auch nicht wirklich weiter entwickelt hat und mindestens genauso langweilt. „Elements“ ist also keineswegs schlecht, aber es ist auch nur ein typisches Metalcore Album, (Vom Song „Set me Free“ mal abgesehen) wie man sie zu Dutzenden kennt. Das es auch anders geht, haben zumindest „Heaven Shall Burn“ schon beweisen können, dennoch wird der Core Bereich einer sein, mit dem ich persönlich nie so wirklich warm werde.

Wer auf Metalcore und „Caliban“ steht, wird mit „Elements“ bestens bedient. Wer jedoch Abwechslung und Frische erwartet, sollte sich besser in anderen Metal Genres umsehen und davon gibt es ja zum Glück mehr als genug.

 
Bob Rock
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.

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