Alice Cooper – Paranomal

6 Jahre nach „Welcome 2 my Nightmare“ meldet sich Oldschool Schockrocker Alice Cooper mit einer neuen Scheibe zurück, doch das Ergebnis ist auch nach über 20 Jahren weiterhin ernüchternd. Schließlich ist seit „Hey Stoopid“ keine Platte mehr erwähnenswert gewesen und dieser Longplayer erschien sage und schreibe im Jahre 1991.
Mit „Paranormal“ wird der Abwärtstrend in Reihenfolge seit besagtem Jahr fortgeführt. Zwar hat sich der gute Alice diesmal ein paar Namenhafte Gast Musiker zugelegt (erwähnen muss man sie ja) doch wie das immer so ist, reißen auch ein Haufen Stars nichts heraus, wenn die eigentliche Struktur völlig ideenlos ist. Da bringt es herzlich wenig, das sich Larry Mullen Jr. (U2), Billy Gibbons (ZZ TOP) und Roger Glover (Deep Purple) auf „Paranormal“ die Ehre geben. Das Ergebnis ist schlicht langweilig und außer dem Song „Fireball“, kann man auch diese neue Platte wieder einmal vergessen. Doch wenn man sich mal vor Augen hält, das Alice Cooper ohnehin nur 5 goldene Jahre und 4 grandiose Alben hatte (1986 – 1991), dann sollte man den Dauermüll auch langsam gewohnt sein.

Unterm Strich bleibt mal wieder nur Garagen Rock, statt Megahits. Mit 69 Jahren sollte man sich langsam mal Gedanken um die Rente machen, denn genau genommen hätte Alice diese schon nach 1991 antreten können. Schade drum, denn seither herrscht ein regelmäßiges Trauerspiel.

 
Bob Rock
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Guter Heavy Metal ist so rau und durcheinander, dass er dich geradewegs an den Rand des Wahnsinns bringt.

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